GESUNDHEITS- UND MEDIZINSOZIOLOGIE

Zahlen und Fakten:

  • Das Komitee setzt sich aus SoziologInnen und anderen SozialwissenschafterInnen zusammen, denen ein Interesse an Gesundheitsforschung gemeinsam ist.
  • Das Komitee zählt etwa 100 Mitglieder.
  • Es wurde 1978 gegründet.
  • Die Vorstandsmitglieder stammen aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz.

News

Der Dreiländerkongress Gesundheits- und Medizinsoziologie 2019 fand vom 27. bis 28. August 2019 in Winterthur, an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, statt. Das Thema des Kongresses lautete Krankheit und Gesundheit im Lebensverlauf.

Das Programm des Kongresses finden Sie hier.

Zudem können die von den Autor*innen freigegebenen Präsentationen und Poster hier heruntergeladen werden.

Bedeutung der Medizin- und Gesundheitssoziologie

Gegenstand der Medizin- und Gesundheitssoziologie ist ein breites und vielfältiges Spektrum von Thematiken. Es geht um soziale und kulturelle Aspekte von Krankheit und Gesundheit, um Medizin, um Organisationen der Gesundheitsversorgung und um Gesundheitspolitik.

In modernen Gesellschaften bestehen weiterhin gesundheitlichen Ungleichheiten; chronische Krankheiten und psychische Beschwerden nehmen zu. Gleichzeitig verbreiten sich kulturelle Deutungsmuster, welche die historisch neuen Beschwerden als Ergebnis der individuellen Lebensführung definieren und Grenzen der modernen Medizin unterstreichen. Während der ‘mündige Patient’, die ‘mündige Patientin’ zur neuen Leitfigur avanciert, werden Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu immer relevanteren Bezugsgrössen. Überdies durchläuft das System der Gesundheitsberufe einen Wandel, im Rahmen dessen interprofessionelle Kämpfe stattfinden und neue Berufe entstehen. Diese Veränderungen vollziehen sich in einem gesellschaftlichen Kontext, der von eskalierenden Kosten bei sinkenden Einnahmen gekennzeichnet ist und Massnahmen der Umstrukturierung, Rationalisierung und der Verbetrieblichung von Institutionen im gesundheitlichen Versorgungssystem nach sich gezogen hat.

Die Gesundheits- und Medizinsoziologie bildet ein Teilgebiet der Soziologie, sie ist aber zugleich Bestandteil der interdisziplinär ausgerichteten Gesundheitswissenschaften (Health Sciences, Public Health). Für die Sozial- und Präventivmedizin, für die Forschung über Gesundheitsberufe u.a.m. spielt sie eine wichtige Rolle. Untersuchungen und Studien der Gesundheits- und Medizinsoziologie stammen hauptsächlich von ForscherInnen an Universitäten und Fachhochschulen.

Das Komitee dient als Plattform für den Austausch unter SoziologInnen, die in unterschiedlichen Feldern tätig sind, sei es in der Forschung, sei es in Lehre und Weiterbildung von Studierenden sowie von Angehörigen verschiedener Gesundheitsberufe (ÄrztInnen, Pflege, Public Health-ExpertInnen etc.). Das Komitee mischt sich auch in gesundheitspolitische Debatten ein.

Ziele des Forschungskomitees

  • Förderung der Gesundheitssoziologie in der Schweiz, im Hochschulsektor sowie in anderen gesundheitsrelevanten Bereichen.
  • Bereitstellen und Erhalten eines nationalen Netzes von professionellen Gesundheits- und MedizinsoziologInnen zur Erleichterung des Austausches und der Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen und Verbänden, die ähnliche Interessen verfolgen.
  • Sammeln und Verbreiten von Informationen über gesundheitssoziologisch relevante regionale, nationale und internationale Anlässe u.a.m. (z.B. Kongresse, Call for papers, Stellenausschreibungen, Publikationsvorhaben).
  • Organisieren von wissenschaftlichen Zusammenkünften (Kongresse, Workshops u.a.m.) mit dem Ziel, die Entwicklung der Gesundheitssoziologie voranzutreiben und die Vernetzung in der Schweiz zu erleichtern.

Aktivitäten 2017 & 2018

2017

  • Vorbereitung der Teilnahme am gesundheitssoziologischen Dreiländerkongress Deutschland/Österreich/Schweiz vom 5./6. April 2018 in Graz, zum Thema “Soziologische Analysen von Arbeit, Alter und Gesundheit”. Planung eines eigenen Panels zum Thema “Alter, Gesundheit, Selbstvermessung”.
    Der Dreiländerkongress wird traditionellerweise durchgeführt von der Sektion ‘Medizin- und Gesundheitssoziologie’ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie, der Sektion ‘Gesundheits- und Medizinsoziologie’ der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie und des Forschungskomitees ‘Gesundheits- und Medizinsoziologie’ der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie.
  • Durchführung einer Session des Komitees am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie 21.-23. Juni 2017 in Zürich. Kongressthema: “Gemeinwohl und Eigeninteresse”. Thema der Session: “Krankheit, Gesundheit, Schönheit: Zwischen Gesundheitsversorgung und Gesundheitsmarkt”. Leitung: Ursula Streckeisen.

Vergangene Aktivitäten

2016

  • Konferenzteilnahme und Mitwirken am Schlusspodium (Ursula Streckeisen) am Dreiländerkongress Deutschland/Österreich/Schweiz vom 31. März/1.April 2016 in Nürnberg. Thema: “Bildung und Gesundheit”.
  • Organisation einer Session an der Konferenz der European Society for Health and Medical Sciences (Kongressleitung: Claudine Burton-Jeangros) 27.-29. Juni 2016 in Genf. Kongressthema: “Healthy lives: technologies, policies and experiences”. Thema der Session:” Health professions in Transition” (Leitung: Julie Page). Weitere Sessionen wurden organisiert von Claudine Burton-Jeangros und Raphaël Hammer.

2015

  • Organisation eines Workshops am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie, 3.-5. 2015 Juni in Lausanne. Thema des Kongresses: “Kollektive Dynamiken, soziale (De-)Regulierung und Öffentlichkeit”. Thema des Workshops: “Regulierungsveränderungen und soziale Mobilisierung im Gesundheitsbereich” (Leitung: Andreas Bänziger).

2014

  • Konferenzteilnahne und Mitwirken am Schlusspodium (Ursula Streckeisen) am Dreiländerkongress Deutschland/Österreich/Schweiz in Villach 17. – 19. September 2014. Thema: “Health Literacy als Basis-Kompetenz (in) der Gesundheitsgesellschaft”.

2013

  • Herausgabe von zwei Kongressbänden zum Dreiländerkongress „Gesundheitsberufe im Wandel” in Winterthur, 1.-2.Juni 2012:
    • Josef Estermann, Julie Page, Ursula Streckeisen (Hrsg.) (2013). Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress „Gesundheitsberufe im Wandel“, Winterthur 2012. Zürich: LIT, Luzern: Orlux.
    • Maffi Irene, Burton-Jeangros Claudine, Hammer Raphaël (eds) (2014). Accompagner la naissance. Terrains socio-anthropologiques en Suisse romande. Lausanne, BSN Press, Collection A Contrario Campus.
  • Workshop am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie 2013, 27. Juni in Bern. Thema des Kongresses: “Inequality and Integration in Times of Crises”. Thema des Workshops: “Describing and explaining the social gradient in health”.
  • Claudine Burton-Jeangros und Julie Page waren Mitglied der Arbeitsgruppe der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW/ASSH), welche den Kongress “Health research. Perspectives in social sciences”, 14th Juni 2013, in Fribourg vorbereitete.

2012

  • Herausgabe des Bulletins Nr. 142 (November 2012) der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie zum Thema ”Erfolge und Stolpersteine in der Zusammenarbeit zwischen Soziologie und Medizin”. Rédaction / Redaktion : Claudine Burton Jeangros & Julie Page
  • Organisation des Dreiländerkongress Deutschland/Österreich/Schweiz 1.-2. Juni 2012 an der Fachhochschule für Gesundheit in Winterthur zum Thema “Gesundheitsberufe im Wandel.

2010

  • Mitorganisation des Kongresses der drei Forschungskomitees “Soziale Probleme”, “Gesundheits- und Medizinsoziologie” und “Interpretative Soziologie” an der Pädagogischen Hochschule Thurgau 29.-30. Oktober 2010. Kongressthema: „Zum Verhältnis von sozialwissenschaftlicher Forschung und Praxis: (Des-) Orientierungswissen?“.

2009

  • Teilnahme am gemeinsamen Kongress der gesundheitssoziologischen Sektionen der Soziologiegesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 26.-28. März 2009 an der Martin Luther University Halle-Wittenberg in Halle. Kongressthema: „Pflegebedürftig“ in der „Gesundheitsgesellschaft“.
  • Organisation eines Workshops am Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie 7.-9. September an der Universität Geneva. Thema des Kongresses: „Identity and lifestyles transformations“. Thema des Workshops: „Identity and chronic illness“.

2008

  • Mitorganisation des gemeinsamen Kongresses der gesundheitssoziologischen Sektionen der Soziologiegesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 27.-29. März in Bad Gleichenberg, Österreich. Kongressthema: „Auf dem Weg zur Gesundheitsgesellschaft?“.

Vorstandsmitglieder

Andreas Bänziger – freischaffender Sozialwissenschaftler, docyard GmbH (Finanzen), Zürich

Maria Caiata Zufferey – Fachhochschule Südschweiz (SUPSI), Lugano

Valeska Cappel – Universität Luzern

Stéphane Cullati – Universität Genf und Universitätsspital Genf

Jérôme Debons – Institut für Sozial- und Präventivmedizin (IUMSP), Lausanne

Josef Estermann – Orlux Social Research and Institute of Sociology, University of Zurich

Michael Gemperle –Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Raphaël Hammer – Hochschule für Sozialarbeit und Gesundheit sowie Fachhochschule Westschweiz, Lausanne (Ko-Präsident)

Damian Hedinger – Gesundheitsobservatorium Obsan, Neuchâtel (webmaster)

Ursula Meidert – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Julie Page – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Marilène Vuille – Institut d’Etudes Genre, Universität Genf, und Institut des Humanités en Médecine, Universität Lausanne

Der Vorstand trifft sich ein- bis zweimal pro Jahr.

Advisory Board

Thomas Abel, Prof. Dr. Dr., Institute of Social and  Preventive Medicine, Berne

Laila Burla, MA, research assistant, Swiss Health Observatory, Neuchâtel (Lic. rer. soc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Gesundheitsobservatorium, Neuenburg)

Claudine Burton-Jeangros, Professor, Department of Sociology, University of Geneva

Claudia König, PhD, Associate Partner at BEG & Partners AG, Schaffhausen

Peter C. Meyer, Prof. Dr., PC.Meyer-Expertisen, Zurich, formerly Zurich University of Applied Sciences and University of Zurich

Maja Mylaeus-Renggli, MA managing director, SanaCert Suisse, Berne) (lic. phil. I Geschäftsführerin Schweizerische Stiftung für die Zertifizierung der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen, SanaCERT Suisse, Bern)

Sophie Paroz, Department of Community Medicine and Public Health, Lausanne University Hospital, Switzerland

Jahresberichte

2015  2014  2013  2012  2011 2010  2009  2008

Publikationen

The list below shows a sample of recent publications produced by some of the members (in bold) of our research committee. These references give an overview of the diversity of the research in the sociology of health and medicine (or in the health sciences) conducted in or concerning Switzerland. This list will be updated regularly.

Ballif E. (2019). Policing the Maternal Mind: Maternal Health, Psychological Government, and Swiss Pregnancy Politics. Social Politics, 1–23.

Bänziger A. et al. (2012). Gesundheitsforschung in der Schweiz. Bern: SAGW, von Gunten

Baumann I., Altwicker-Hámori S., Juvalta S., Baer N., Frick U., Rüesch P. (2018). Employment prospects of young adults with mental disorders. Swiss Journal of Sociology, 44(Special Issue “Vulnerability in Health Trajectories: Life Course Perspectives”): 259-280.

Baumann H., I. Bischel, M. Gemperle, U. Knobloch, B. Ringger, and H. Schatz, Eds. 2013. Care statt Crash: Analysen und Impulse zur Politik. Denknetz Jahrbuch 2013. Zürich: edition 8.

Bochatay N. (2018) Individual and collective strategies in nurses’ struggle for professional identity, Health Sociology Review, 27:3, 263-278, DOI: 10.1080/14461242.2018.1469096

Bonjour-Theurillat F., Widmer D., Spencer B., Despland J.-N., Sommer J., Lefebvre D., Gurny M., Herzig L. (2018) Comment le médecin généraliste induit le processus du changement chez son patient : l’exemple de la douleur chronique. Exercer. 29(143):204-211

Burton-Jeangros C., Hammer R. and Maffi I. (eds) (2014) Accompagner la naissance. Terrains socio-anthropologiques en Suisse romande, A Contrario Campus, BSN Press, Lausanne.

Caiata-Zufferey M. (2015). Genetically at-risk status and individual agency. A qualitative study on asymptomatic women living with genetic risk of breast/ovarian cancer. Social Science & Medicine, 132, 141-148.

Caiata-Zufferey M. (2018). The abductive art of discovery. Insights from a qualitative study on asymptomatic women managing genetic risk of breast/ovarian cancer. International Journal of Qualitative Methods, 17, 1-11.

Cappel  V. & Kappler K.E. (2019). Plurality of values in mHealth:  Conventions and ethical dilemmas. In Bächle, Thomas Christian &  Wernick, Alina (Hrsg.), The futures of eHealth. Social, ethical and legal challenges  (S. 31–37). Berlin: Alexander von Humboldt Institute for Internet and  Society (HIIG). Abgerufen von  https://www.hiig.de/publication/the-futures-of-ehealth-social-ethical-and-legal-challenges/

Cullati S, Hudelson P, Ricou B, Nendaz M, Perneger T, Escher M, (2018) “Internists‘ and Intensivists‘ Roles in Intensive Care Admission Decisions: A Qualitative Study”, BMC Health Services Research, 18(1): 620. [Pubmed]

Cullati S, Kliegel M, Widmer E, (2018) “Development of reserves over the life course and onset of vulnerability in later Life”, Nature Human Behaviour, 2(8): 551-558. [Abstract]

Cullati S, Mukhopadhyay S, Sieber S, Chakraborty A, Burton-Jeangros C, (2018) “Is the single self-rated health item reliable in India? A construct validation study”, BMJ Global Healh, 3: e000856. [Abstract]

Diebold M. & Hedinger D. (2018). Behandlungen jenseits der Landesgrenze. Abschluss des Pilotprojekts «GRUEZ» zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitswesen Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit dem Landkreis Lörrach (Obsan Bulletin 3/2018). Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium.

Estermann J., Page J., Streckeisen U. (Hrsg.) (2013), Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress ‚Gesundheitsberufe im Wandel’, Winterthur 2012. Wien: LIT Verlag und Luzern: ORLUX.

Froidevaux A., Baumann I., Maggiori C., Wieber F. & Rossier J. (2017). Retirement planning: How to deal with different adjustment trajectories? In B. J. Ertelt & M. Scharpf, Berufliche Beratung Älterer [Career Guidance for Older People]. Peter Lang Verlag.

Gantschnig B., Nilsson I., Fisher A.G., Künzle C., Page J. (2016). Feasibility study of a single-blind randomised controlled trial of an occupational therapy intervention. Scandinavian Journal of Occupational Therapy. 23(4), S. 260-271. Verfügbar unter: https://doi.org/10.3109/11038128.2015.1115548

Gardey D., Vuille M. (Dir.) (2018). Les Sciences du désir. La sexualité féminine de la psychanalyse aux neurosciences, Lormont, Le Bord de l’Eau.

Gemperle M. 2019 (in press). «The Social Space of Work Orientations: The Case of Nursing». in Empirical Investigation of Social Space, Methodos Series, edited by J. Blasius, B. Le Roux, F. Lebaron, and A. Schmitz. New York, Oxford: Springer International Publishing. 17p.

Gemperle M. 2016. «Wem dient “Interprofessionalität”?» Obstetrica (Hebamme.ch) (9):9–11.

Gemperle M. 2014a. «“Noch nicht genug” oder “zu viel des Guten”? Die Veränderung der Beziehung zwischen Ärzteschaft und Pflege aus der Sicht eines Leitenden Arztes und einer Pflegedienstleiterin». p. 207–222 in Im öffentlichen Dienst. Kontrastive Stimmen aus einer Arbeitswelt im Wandel, edited by F. Schultheis, B. Vogel, and K. Mau. Bielefeld: transcript Verlag.

Gemperle M. 2014b. «„Der Patient wird nicht gesunder, wenn wir sagen, wir müssen betriebswirtschaftlich denken“ – Fallstudie zum Strukturwandel der Arbeit im schweizerischen Krankenhausbereich». p. 31–56 in Im Dienste öffentlicher Güter. Metamorphosen der Arbeit aus der Sicht der Beschäftigten, edited by J. Flecker, F. Schultheis, and B. Vogel. Berlin: Edition Sigma.

Gemperle M. 2014d. «Wenn Manager in öffentlichen Diensten regieren». p. 243–56 in Im Dienste öffentlicher Güter. Metamorphosen der Arbeit aus der Sicht der Beschäftigten, edited by J. Flecker, F. Schultheis, and B. Vogel. Berlin: Edition Sigma.

Gemperle M. und A. Pfeuffer. 2013. «Die Ökonomien der Dokumentationskritik». p. 74–94 in Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress «Gesundheitsberufe im Wandel», Winterthur 2012, Soziologie: Forschung und Wissenschaft, edited by J. Estermann, J. Page, and U. Streckeisen. Münster/Luzern: Lit Verlag/orlux.

Gouilhers S., Meyer Y., Inglin S., Pfister Boulenaz S., Schnegg C., Hammer R. (2019) Pregnancy as a transition: First‐time expectant couples′ experience with alcohol consumption, Drug and Alcohol Review, [online first]: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/dar.12973.

Hammer R. (2019) ‘I can tell when you’re staring at my glass …’: self- or co-surveillance? Couples’ management of risks related to alcohol use during pregnancy, Health, Risk & Society, DOI: 10.1080/13698575.2019.1682126.

Hammer R. (2017) Risk of malpractice claims and changes in professional autonomy: A qualitative study of obstetrician-gynaecologists in Switzerland, Swiss Journal of Sociology, 43(1), 163-182.

Hammer R. and Inglin S. (2014) ‘I don’t think it’s risky, but…’ : pregnant women’s risk perceptions of maternal drinking and smoking, Health, Risk & Society, 16:1, 22-35.

Hedinger D., Tuch, A., Jörg, R. & Widmer, M. (2018). Qualität der stationären Leistungen unter der neuen Spitalfinanzierung. Monitoring der Qualitätsindikatoren 2009 – 2016 (Obsan Bulletin 4/2018). Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium. Erstellt im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

Hedinger D. (2016). Soziale Ungleichheit der Gesundheitsversorgung am Lebensende. Eine retrospektive Analyse anhand von Heim- und Spitalaufenthalten vor dem Tod sowie unterschiedlichen Sterbeorten in der Schweiz. VS Verlag: Wiesbaden.

Hedinger, D., V. Kaplan & M. Bopp (2016). Determinants of aggregate length of hospital stay in the last year of life in Switzerland. BMC Health Services Research.

Hedinger, D., O. Hämmig & M. Bopp (2015). Social determinants of duration of last nursing home stay at the end of life in Switzerland: a retrospective cohort study. BMC Geriatrics 15: 114.

Hedinger D., J. Braun, U. Zellweger & M. Bopp (2014). Moving to and Dying in a Nursing Home Depends Not Only on Health – An Analysis of Socio-Demographic Determinants of Place of Death in Switzerland. PLoS One. 9(11):e113236.

Karayannis N. V., Baumann I., Sturgeon J. A., Melloh M., Mackay S. (2019). The Impact of Social Isolation on Pain Interference: A Longitudinal Study. Annals of Behavioral Medicine, 53, 65-74.

Katapodi M.C., Viassolo V., Caiata-Zufferey M., Nikolaidis C., Bührer-Landolt R., Bürki N., Graffeo R., Horváth H.C., Kurzeder C., Rabaglio M., Scharfe M., Urech C., Erlanger T.E., Probst-Hensch N., Heinimann K., Heinzelmann-Schwarz V., Pagani O., Chappuis P.O. (2017). Cancer Predisposition Cascade Screening for Hereditary Breast/Ovarian Cancer and Lynch Syndromes in Switzerland: Study Protocol. Journal of Medical Internet Research – Research Protocols, 6(9):e184.

Linder A. (2016). Maladie psychique et sujet : les attributions de responsabilité dans une unité psychiatrique de réhabilitation, Sociologies [En ligne],http://journals.openedition.org/sociologies/5338

Linder A., Meyer M. & Skuza K. (2016). Police et psychiatrie. Polyphonie des postures professionnelles face à la crise psychique, Genève : Editions Georg

Linder A., Widmer D., Fitoussi C., De Roten Y., Despland J.-N. & Ambresin G. (2018). Les médecins généralistes face à la „dépression chronique“. Représentations et attitudes thérapeutiques, Revue Française des Affaires Sociales, 4​, pp. 239-258

Longchamp P. (2014). Goûts de liberté, goûts de nécessité. Quand la diététique s’en mêle. Sociologie et sociétés, 46(2), 59‑82.

Longchamp P., Toffel K., Bühlmann F. & Tawfik A. (2018). L’espace professionnel infirmier. Une analyse à partir du cas de la Suisse romande. Revue française de sociologie59(2), 219‑258.

Meidert U. (2014). Die Gesundheit von Jugendlichen. In: Gesundheit im Kanton Zürich : Band 2 – Entwicklungen seit 2007. Zürich: Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich. S. 43-56. Gesundheit, Gesundheitsförderung und Gesundheitswesen im Kanton Zürich ; 20. Download unter: https://www.gesundheitsfoerderung-zh.ch/_Resources/Persistent/ce9e4cbecf1ef85a5aeb5015bd3b6ab8a5f2a603/Nr20_2014%20Gesundheit%20im%20Kanton%20Zu%CC%88rich_Bd2%20Entwicklungen%20seit%202007.pdf

Meidert U., Scheermesser M., Prieur Y., Hegyi S., Stockinger K., Eyyi G., Evers-Wölk M., Jacobs M., Oertel B., Becker H. K. (2018). Quantified Self: Schnittstelle zwischen Lifestyle und Medizin. Zürich: vdf Hochschulverlag. ISBN 978-3-7281-3891-0. Download under: https://vdf.ch/quantified-self-schnittstelle-zwischen-lifestyle-und-medizin-e-book.html

Meyer Peter C.; Brauchbar Mathis (2018). Trends und Herausforderungen im Gesundheitswesen der Schweiz. Schweiz Ärzteztg. 2018;99(33):1072-1075. https://saez.ch/de/article/doi/saez.2018.06842/

Meyer Peter C.; Sottas, Beat (2015). Berufe im Gesundheitswesen. in: Oggier, Willy (Hrsg.): Gesundheitswesen Schweiz 2015 – 2017, Hogrefe, Bern; 59-66.

Nikolaidis C., Ming C., Pedrazzani C., van der Horst T., Kaiser-Grolimund A., Ademi Z., Bührer-Landolt R., Bürki N., Caiata-Zufferey M., Champion V., Chappuis P.O., Kohler C., Erlanger T., Graffeo-Galbiati R., Hampel H., Heinimann K., Heinzelmann-Schwarz V., Kurzeder C., Monnerat C., Northouse L., Pagani O., Probst N., Rabaglio M., Schoenau E., Sijbrands E., Taborelli M., Urech C., Viassolo V., Wieser S., Katapodi M. (2019). Challenges and Opportunities for Cancer Predisposition Cascade Screening for Hereditary Breast and Ovarian Cancer and Lynch Syndrome in Switzerland: Findings from an International Workshop. Public Health Genomics, 1-12.

Page J., Roos K.C., Bänziger A. et al. (2015). Formulating goals in occupational therapy. Scandinavian Journal of Occupational Therapy, 22(6), S. 403 – 415.

Page J. (2019). Gesundheitliche Ungleichheiten. In: Bonvin, Jean-Michel; Hugentobler, Valérie; Knöpfel, Carlo; Tecklenburg, Ueli; Maeder, Pascal (Hrsg.) Wörterbuch der Schweizer Sozialpolitik. Zürich: Seismo

Page J., Glässel A. (2018). Was unterscheidet die gesunde Region gemäss der WHO von einer Gesundheitsregion? Eine Reflexion anhand der Schweizer Gesundheitsregion GeWint. In: Pfannstiel, Mario A.; Focke, Axel; Mehlich, Harald, (Hrsg.): Management von Gesundheitsregionen IV. Wiesbaden: Springer. S. 139-152. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1007/978-3-658-16901-5

Pedrazzani C., Caiata-Zufferey M., Kaiser-Grolimund A., Bürki N., Pagani O., Katapodi M.C. (2019). CN115 Communication of genetic information to family members in hereditary cancers and healthcare providers’ role. Annals of Oncology, 30(Supplement 5), mdz277-008.

Pfeuffer A. und M. Gemperle. 2013. «Die Kodierfachkräfte. Eine Beschäftigtengruppe des Krankenhauses im Spannungsfeld zwischen medizinischen und ökonomischen Ansprüchen». p. 95–114 in Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress «Gesundheitsberufe im Wandel», Winterthur 2012, Soziologie: Forschung und Wissenschaft, edited by J. Estermann, J. Page, and U. Streckeisen. Münster/Luzern: Lit Verlag/orlux.

Pfeuffer A. und M. Gemperle. 2014. «Die Kodierfachkräfte. Eine Beschäftigtengruppe des Krankenhauses im Spannungsfeld zwischen medizinischen und ökonomischen Ansprüchen». p. 89-106 in Im Dienste öffentlicher Güter. Metamorphosen der Arbeit aus der Sicht der Beschäftigten, edited by F. Schultheis, B. Vogel, and K. Mau. Berlin: Sigma.

Schultheis F. und M. Gemperle. 2014. «Das Gesundheitswesen im Spannungsfeld von Gemeinwohlorientierung und betriebswirtschaftlichen Imperativen». p. 23–30 in Im Dienste öffentlicher Güter. Metamorphosen der Arbeit aus der Sicht der Beschäftigten, edited by J. Flecker, F. Schultheis, and B. Vogel. Berlin: Edition Sigma.

Schulze C., Page J., Lilja M., Kottorp A. B. M. (2017). Cross‐cultural validity of the German version of the Pediatric Evaluation of Disability Inventory (PEDI‐G): a Rasch model application. Child. 43(1), S. 48-58. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1111/cch.12401

Seifert A., Meidert U. (2018). „Quantified seniors“: technisch unterstützte Selbstvermessung bei älteren Personen. Prävention und Gesundheitsförderung. S. 1-7. https://doi.org/10.1007/s11553-018-0646-1.

Streckeisen U. (2013) Gesundheitsförderung als Beruf? Zur Beschäftigung, Interessenspolitik und Identität von Public Health-ExpertInnen. In: Estermann, Josef, Julie Page, Ursula Streckeisen (Hrsg.), Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress ‚Gesundheitsberufe im Wandel‘, Winterthur 2012. Wien: LIT Verlag und Luzern: ORLUX, 235 – 255.

Streckeisen U., Estermann J., Page J. (2013), Alte und neue Gesundheitsberufe: Eine Einführung. In: Estermann, Josef, Julie Page, Ursula Streckeisen (Hrsg.), Alte und neue Gesundheitsberufe. Soziologische und gesundheitswissenschaftliche Beiträge zum Kongress ‚Gesundheitsberufe im Wandel‘, Winterthur 2012. Wien: LIT Verlag und Luzern: ORLUX, 1–19.

Streckeisen U. (2015) Plädoyer für eine kritische Weiterentwicklung der strukturtheoretisch orientierten Professionstheorie. In: Pundt, Johanne und Karl Kälble (Hrsg.), Gesundheitsberufe und gesundheitsberufliche Bildungskonzepte. Bremen: Apollon University Press, 39 – 62.

Streckeisen U. (2019) Gutes Sterben? Ein Überblick über gegenwärtige Diskurse. In: Zimmermann Markus et al., Das Lebensende. Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven aus der Schweiz. Basel: Schwabe Verlag, 157 – 180.

Streckeisen U. (2019) Sterben und Tod. Thanatosoziologische Perspektiven. In: Schroeter, Klaus, Harald Künemund & Claudia Vogel (Hrsg.) Handbuch Soziologie des Alter(n)s. Wiesbaden: Springer VS (im Druck). Auf Springer Link bereits veröffentlicht.

Treusch Y., Page J., van der Luijt C., Beciri M., Benitez R., Stammler M., Marcar V.L. (2015). Emotional reaction in nursing home residents with dementia-associated apathy: a pilot study. Geriatric Mental Health Care. 3(1), S. 1-6. Verfügbar unter: https://doi.org/10.1016/j.gmhc.2015.04.001

Volken T., Bänziger A. et al. (2013). Blutspende und Blutstammzellenspende – Motive und Barrieren. Bern: Blutspende SRK Schweiz.

Vuille M. (2017). L’obstétrique sous influence : émergence de l’accouchement sans Douleur en France et en Suisse dans les années 1950, Revue d’histoire moderne et contemporaine, 64 (1), p. 116-149. (http://www.rhmc.fr/articles/2017-1-l-obstetrique-sous-influence-emergence-de-l-accouchement-sans-douleur-en-france-et-en-suisse-dans-les-annees-1950/)

Vuille M., Foerster M., Foucault É., Hugli O. (2018). Pain assessment by emergency nurses at triage in the emergency department: A qualitative study, Journal of Clinical Nursing, 27 (3-4), 669-676. (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jocn.13992/full)

Kontakt

Wer Mitglied des Forschungskomitees werden möchte, konsultiere bitte die website der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie
https://www.sgs-sss.ch/die-gesellschaft/werden-sie-mitglied/

Oder: Kontaktaufnahme mit den PräsidentInnen Raphaël Hammer (raphael.hammer@hesav.ch) bzw. Michael Gemperle (michael.gemperle@zhaw.ch):

Raphaël Hammer
Haute Ecole de Santé Vaud
21, avenue de Beaumont
1011 Lausanne
raphael.hammer@hesav.ch

Michael Gemperle
ZHAW Gesundheit
Institut für Hebammen
Technikumstr. 81
8400 Winterthur
michael.gemperle@zhaw.ch