GESUNDHEITS- UND MEDIZINSOZIOLOGIE

Zahlen und Fakten:

  • Das Komitee setzt sich aus SoziologInnen und anderen SozialwissenschaftlerInnen zusammen, denen ein Interesse an der Gesundheitsforschung gemeinsam ist.
  • Das Komitee zählt rund 100 registrierte Mitglieder
  • Das Komitee wurde 1978 gegründet.
  • Die Vorstandesmitglieder stammen aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz. Das Komitee trifft sich ein- bis zweimal jährlich und wählt den Vorstand.
  • Das Komitee dient als Plattform für SozalwissenschaftlerInnen, die in den verschiedensten Gesundheitsbereich arbeiten und ermöglicht dadurch einen Austausch und Networking.
  • Das Komitee ist gesundheitspolitisch aktiv
  • Um Mitglied zu werden, wenden Sie sich bitte an die Präsidentin Ursula Streckeisen (Kontaktangaben siehe unten).

Relevanz

Gegenstand der Medizin- und Gesundheitssoziologie ist ein breites und vielfältiges Spektrum von Thematiken. Es geht soziale und kulturelle Aspekte von Krankheit und Gesundheit, um Medizin, um Organisationen der Gesundheitsversorgung und um Gesundheitspolitik.

In modernen Gesellschaften bestehen weiterhin gesundheitlichen Ungleichheiten, chronisch Krankheiten und psychische Beschwerden nehmen zu. Gleichzeitig verbreiten sich kulturelle Deutungsmuster, welche die historisch neuen Beschwerden als Ergebnis der individuellen Lebensführung definieren und Grenzen der modernen Medizin unterstreichen. Während der „mündige Patient“ oder die „mündige Patientin“ zur neuen Leitfigur avanciert, werden Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung zu immer relevanteren Bezugsgrössen. Überdies durchläuft das System der Gesundheitsberufe einen Wandel, im Rahmen dessen interprofessionellen Kämpfe stattfinden und neue Berufe entstehen. Diese Veränderungen vollziehen sich in einem gesellschaftlichen Kontext, der von eskalierenden Kosten bei sinkenden Einnahmen gekennzeichnet ist und Massnahmen der Umstrukturierung, Rationalisierung und der Verbetrieblichung von Institutionen im gesundheitlichen Versorgungssystem nach sich gezogen hat.

Laufende Aktivitäten 2017 & 2018

  • Vorbereitung für die Teilnahme am Dreiländerkongress Schweiz/Deutschland/Österreich in Gesundheitssoziologie in Graz/Österreich im Jahr 2018
  • Vorbereitung einer Session des Komitees für den Kongress der Swiss Sociological Association 2017

Vergangene Aktivitäten 2016 & 2015

2016

  • Konferenzteilahme und Organisation einer Session am Dreiländerkongress Schweiz/Deutschland/Österreich zum Thema „Bildung und Gesundheit“ in Nürnberg.
  • Organisation einer Session der Konferenz der European Society for Health and Medical Society ESHMS in Genf (Leitung: Claudine Burton-Jeangros). Thema: „Healty lives: technologies, policies and exeriences. Leitung: Julie Page. Thema: „Health Professions in Transition. Weitere Sessions wurden organisiert von Cludine Burton-Jeangros und Raphaël Hammer.

2015

  • Workshop des Kongresses der SSS in Lausanne, 3 – 5 june 2015 “Collective Dynamics, Social (De-)Regulation and Public Spheres”/“Kollektive Dynamiken, soziale (De-)Regulierung und Öffentlichkeit”/”Dynamiques collectives, (dé)régulations sociales et espaces publics”. Leitung: Andreas Bänziger.
    Thema:
    “Regulatory changes in the health field and social mobilization”/ Regulierungsveränderungen und soziale Mobilisierung im Gesundheitsbereich”/ “Changements de régulation du champ de la santé et mobilisations sociales”

Ziele

  • Förderung von Gesundheitssoziologie in der Schweiz, im akademischen Sektor und gesundheitsrelevanten Bereichen.
  • Bereitstellen einer nationalen Berufsorganisation von im Gesundheitswesen tätigen SoziologInnen zur Erleichterung des Austausches, des Netzwerkens und der Zusammenarbeit mit anderen Interessensgruppen und Verbänden.
  • Sammeln und Verbreiten von Informationen über bereichs-relevante regionale, nationale und internationale Anlässe.
  • Organisieren von wissenschaftlichen Zusammenkünften (z.B. Kongresse, Workshops), um die Dynamik in dem Bereich anzutreiben und die Vernetzung von Forschern in der Schweiz zu erleichtern.

Vorstandsmitglieder

Andreas Bänziger – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur (Finanzen)

Jérôme Debons – Department Soziologie, Universität Genf

Josef Estermann – Orlux Sozialforschung und Soziologisches Institut, Universität Zürich

Oliver Hämmig – Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich

Damian Hedinger – Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Zürich (webmaster)

Ursula Meidert – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Julie Page – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur (Präsidentin)

Ursula Streckeisen – Pädagogische Hochschule Bern und Universität Bern

Marilène Vuille, Akademisches Institut für Medizin- und Gesundheitsgeschichte, Biologie- und Medizinfakultät, Universität Lausanne

Die Vorstandsmitglieder treffen sich zwei- bis dreimal pro Jahr in Bern.

Wissenschaftlicher Beirat

Thomas Abel – Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Universität Bern

Laila Burla – Observatoire suisse de la santé, Obsan, Neuchâtel

Claudine Burton-Jeangros – Department Soziologie, Universität Genf

Claudia König – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Peter C. Meyer – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, ZHAW, Winterthur

Maja Mylaeus-Renggli – Spitex Verband Schweiz, Bern

Sophie Paroz – Universität Lausanne 2012

Jahresberichte

2015  2014  2013  2012  2011 2010  2009  2008

Kontakt

Kontakt

Um Mitglied zu werden kontaktieren Sie bitte die PräsidentInnen, Raphaël Hammer oder Ursula Streckeisen:


Raphaël Hammer, Professeur HES ordinaire

Haute Ecole de Santé Vaud

Av. de Beaumont 21

1011 Lausanne

raphael.hammer@hesav.ch

Prof. Dr. Ursula Streckeisen

formerly University of teacher Education (PHBern) an University of Bern

Wasserwerkgasse 33

3011 Bern

ursula.streckeisen@phbern.ch